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sie zweifeln an der qualität künstlich erzeugter texte?
haben sie die "hirn"-lyrik schon gelesen?
entspringt sie ihrer meinung nach den windungen der menschlichen wetware oder den programmschleifen einer poetikmaschine?
nehmen sie sich zeit, lassen sie sich von der maschine einige (weitere?) kostproben generieren und entscheiden sie dann. verlieren sie nicht die geduld, beim ersten mal dauert es etwas länger.
es handelt sich bei diesem exemplar im übrigen um eine einfache poetikmaschine des 20sten jahrhunderts. kreativität und inspiration werden sie vergeblich suchen, statt dessen regiert der zufall, unterstützt von einigen grammatischen regeln und semantischen restriktionen. in den manchmal etwas spröden kompositionen der maschine steckt fast immer auch ein poetisches detail von irritierendem reiz. es werden hunderte von variationen der "hirn"-lyrik generiert, wobei die wahrscheinlichkeit, dass die gleiche variante mehrmals erzeugt wird, sehr gering ist. natürlich gibt es anspruchsvollere poetikmaschinen, aber davon ein andermal mehr ....
im moment existiert nur lyrik, lyrik, lyrik - wohin sie sich auch immer transferieren.



Manfred Klenner & Susanne Schacht
http://wettbewerb.ibm.zeit.de/teilnehmer/klenner/