hypertext, das grosse hinter dem "neuen" medium internet(www), definiert sich durch solche klingeln oder links, die uns irgendwo hinbringen, nachdem wir darauf geclickt haben.
der schrecken des internet(www) waere nun, wenn alle diese verweise wirkungslos wuerden, sich zurueckzoegen ins hintergruendige.
damit waere dem internet ein grossteil seiner selbst(aendigkeit) genommen, waere das internet verdammt fiktion zu sein, waere text, wie wir ihn schon seit jahrhunderten kennen.
der hypertext(hypertext-form) "die klingel" laueft jedoch gefahr nur ein versuchen-wir-mal, ein geklicke zu bleiben, gerade, weil er das fiktionale aufhebt, weil mit diesem medium ein schritt in richtung visionalisierung unseres denkens gemacht wird. und dort wird der text, was diese szenerie ist, die aufhebung der physikalischen gegebenheiten:
eine klingel steckt in der wand, ist fest in sie eingelegt, eingemauert und kann nicht einfach verschwinden, sich zurueckziehen und wand werden
aber die aufhebung der physikalischen gegebenheiten ist etwas, was der mensch schon immer wollte, etwas, was ihm einen moment diebischer freude bereitet, die freude gesetze geraubt und veraendert zu haben, die angeblich unantastbar sind, aepfel, die nach oben fallen oder der sprung vom hochhaus.
Rene Bauer
http://wettbewerb.ibm.zeit.de/teilnehmer/bauer_re/
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