DIE GROSSEN ZEICHENKETTEN

FLUCH DEN FREMDEN STARREN MÄCHTEN
DEN TAG OHNE MANTEL UND SCHUH
STEIL DIE WEISSE LILIE UNSRER TAGE
WO KEINE WÖRTER SIND IST KEIN GESPRÄCH
WENN DER TOD VERGESSEN WIRD
WÄHREND DIE STADT IN DER HÖHE

STUMM BLEIBT DER BLASENDE HIMMEL
DER WIND ADDIERT DIE BLÄTTER
MIT DEM FRÜHLING KOMMT DER HIMMEL HERAB
SCHRECKLICH WIE OCHSENGEBRÜLL
IMMER FRISCHER IMMER DREISTER
FÜHLLOS OHNE OHR FÜR EUER FLEHEN

GLANZ IST IN UNSERER FESTE IN DEN KAVERNEN
EINE WOLKE DES GEMETZELS ÜBER DEN GLETSCHERN
ZEIGT IHR EINEN VOGEL AUF SEINEM HORST
DIE WELT MIT IHREN SCHÄTZEN
ES IST EIN SCHWARZER HUND BEI NACHT
AUF DEM SEE UNTERM WASSERFALL

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