WENN ES MITTAG WIRD UND WIR

ZEHNTAUSEND DER HEILIGE KRIEG
DASS DER HIMMEL DEN BLÜTEN GNADE
NACHTS FÄHRT DIE SONNE ZUM MEER
SEHEN NICHT HERNIEDER VOM GRÜNENDEN HANG
AUF DIE TAUSEND GRAUEN KLIPPEN
SAH ZÜGE SCHWINDEN ZÜGE NAHEN

MORGEN TRITT DIE BRAUT MUTIG
FERN IM GEBIRG DURCH FELSENSPALTEN
NUR DIE ROTEN VEREINEN UNSRE BÄCHE
MELODISCHER WANDEL DER STERNE
SIE SEI DIE SCHÖNHEIT DIESER WELT
STUMM STÜRZEN NACHTS DIE WEISSEN WÄNDE EIN

EIN ATEMHOLEN NACH DEM ERSTEN ALTEN
DER SCHWEIGE DER IHREN NAMEN NICHT WEISS
ENTSCHWEBT NACHLACHEND UNS ANDRES
DER ZWECK DES FRÜHLINGS AUSZUFALLEN
VOR SOLCHER AUSSICHT FANGEN WIR AN
IM TAU WEICHEN SCHMERZ UND ABSCHIED

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