ODER WÄRE WIE DIE WOLKE

DASS WIR KEINE SPRACHE MEHR HABEN
KUSCHT EUCH UNKEN UND HALLUNKEN
KLOSTERGARTEN GESCHICHTEN DA WILDE
WO DIE BÄUME SICH NOCH SONNTEN
ALS OB SICH EIN FEIERTAG NÄHERT
DOCH VIELE TRÄUMEN DASS SIE IM WIND

ENDLICH BRICHT DER TRÄNENKRUG
NAHE UNSERER STADTMAUER
ODER WÄRE WIE DIE WOLKE
DA GINGEN ALLEN DIE AUGEN AUF UND SIE SAHEN
MIT IHREN SCHARFEN SPEEREN GREIFT DIE SONNE AN
ALS GÄBE ES ANDERE WEGE ÜBER DIE GIPFEL

EIN WIND GREIFT DIE GRÄSER AN
DOCH GLEICHVIEL WAS MUSIZIERET
WIE ES DIE ALTEN ERZÄHLTEN
WEINT TRÄNEN ÜBER IHRER LEICHE
NIE WURDE ES GEHÖRT
DOCH SINGT DER WIND NICHT MEHR MIT

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