DENN GEIST IST KEINER

ZWISCHEN DEN GRÄSERN SIND SCHON RUINEN
WISCHT VON ENDE ZU ENDE MIT SCHNEE
DAS WOLLTEN WIR SO
UND DIE GRÄSER SIND NACH DEM REGEN HELL
DOCH NIEMALS REIFEN DIE FEUERBEEREN
GLEICH DEN SELIGEN FREMD SIND WIR

SIE STAND AM MURMELNDEN WASSERFALL
WENN ALLE BLÄTTER ABGEFALLEN LIEGEN
EINSAME DOHLEN HABEN IHR LEID GESUNGEN
KÜHE UND ZIEGEN NACH HAUSE
VERZWEIFELT GEGEN DIE SCHATTEN DES TAGES
OBEN DECKT ZWAR DER SCHNEE DOCH UNTEN

BLUMEN UND WUNDEN BRECHEN IM FRÜHLING AUF
IN DUMPFER STUBE BEISAMMEN SIND
FÄRBT SICH IN HEISSEM HERZBLUT
UND IN DIE NICKENDEN NELKEN TU
DIE EINE NACH DER ANDEREN KOMMEN
DAS EDLE FRIED UND FREUDENSWORT

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