GEGEN FLACKERNDEN HIMMEL

WENN EIN MÄDCHEN SEIN BRAUTKLEID WILL
RÄDERN KUNSTFERTIG UNKEN DAVON KLEID
DER HERBST WIRD NOCH EINMAL KOMMEN
DIE GESPINSTE EINES MÄDCHENS
DURCH IHN HAT UNS DES WINTERS NACHT
DEN TAG OHNE MANTEL UND SCHUH

NIRGENDS ABER DER GROSSE FLUSS
GLÜCKLICH UNGEBOREN SEIN
EINEN TRAUM VOM FRÜHLING
DER KALTE MOND GLITZERT NOCH
UND DOCH DIE LAVA DRINNEN FLUTET
VOLL TAUSEND FUNKELNDER BÄCHLEIN

AUCH DARIN ÜBERSTEIGT DER HIMMEL
DIE RIESELNDEN MASSEN TUSCHELN EIN RÄTSEL
EINSAME DOHLEN HABEN IHR LEID GESUNGEN
ÜBERFLIESSEND BRÜLLEN
STEIN SIND DIE KRISTALLE DER GLITZERNDEN BÄCHE
WIR FRAGEN DOCH KEIN GELIEBTER GEIST

< Neuer Versuch >