WARUM TAGESLICHT

HIER WÄCHST NICHTS ALS UNKRAUT
GESEGNET SEI DIE HEILIGE NACHT
DIESE VERSTECKTE QUELLE FINDEN
DAHINTER DAS MEER BLEIBT
DIE SCHWERMUT VERWORFENER MENSCHENALTER
DASS ER BESTÄNDE BIS AUFS BLUT

SIE KOMMT FÜR EINEN LETZTEN BLICK
BAHN VERSPÄTETE ZUSAMMEN TRAURIG
DER MOND LÄUFT ÜBER HOHE EICHEN
DIE KLEINE ERWÄRMUNG DES NEHMENS
WEBT UND WIRKT IN MORD UND GRAUEN
WO GRASWURZELN WEISSE KNOCHEN UMZIEHEN

TAUSEND FARBEN WO SIND DIE PASSWEGE
SEHEN KÜHE MUSEN WEISS IHREN
KAM NICHT VOM TAL EINST DAS BAUHOLZ
ZEUGNIS URALTER WELTKULTUR
DURCH DAS BLATTLOSE GESTRÄUCH
LICHT IN UNSERER STADT IN DER HÖHE

< Neuer Versuch >        


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.