WENN ES MITTAG WIRD UND WIR

STUMM BLEIBT DER BLASENDE HIMMEL
LICHTMARKEN FALTEN IN HÜGELN
KAUM EINE HAND UNTERHALB DES HIMMELS
TAUSEND METER IM FELSEN HÖRT MAN DAS
WINDE UND WOLKEN RUFEN WIR
ALS DER MONDSCHEIN IHR ANTLITZ VERLIESS

SIE KOMMT FÜR EINEN LETZTEN BLICK
BALD WERDEN DIE BLÄTTER VOM STURM GERÜTTELT
ERDWÄRTS QUER DURCH DEN ÄTHER
BESCHLOSSEN VON GEBIRG UND KLIPPEN
DEN HÖHENLINIEN ENTLANG SEHEN
DAS SCHÖNE SOWEIT MAN SEHEN KANN IST SCHÖN

TAUSEND FARBEN WO SIND DIE PASSWEGE
SPÄTER GIBT ES WIEDER BLUMEN
ES DUNKELT SCHON KOMM GEH NACH HAUS
LIEBER FRÜHLING KOMM DOCH BALD
AM FRUCHTBAREN ACKER IST DER TAG
IN SCHÄBIGEN BILDERN DER ANGELERNTEN

< Neuer Versuch >


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.