MIT SEINEN KLEINEN FÜSSEN

IST WIE DER BLAUE HIMMEL AUSGEDEHNT
FRÜHLING VERSTREICHT
EINE PLÖTZLICHE BRISE AUF DIE GISCHT PEITSCHT
SIE KAM SIE WARTETE BIS SONNENUNTERGANG
WASSER RAUSCHT DANN SO SELTSAM DORT
KAM NICHT VOM TAL EINST DAS BAUHOLZ

EIN OFFNER KOPF EIN MUNTRER GEIST
IN DIE VERSCHMÄHTEN TÄLER
NACH HERBST SEHNT SICH ALLE NACHT
DEN HÖHENLINIEN ENTLANG SEHEN
AN DEN RÄNDERN DER TAUSEND WEGE
ALLES IST DIE SELBE DIE SELBE JEDEN TAG

GESCHICHTEN AN DER DÄMMERUNG
DER WIND ADDIERT DIE BLÄTTER
BEI SONNENAUFGANG UND JEDEN FRÜHLING
STREBEN GEBETE ZUM GELBLICHEN MOND
DUNKELN DAS BLAU DES HIMMELS
WAS SOLL DA DER TON EINER MORGENGLOCKE

< Neuer Versuch >


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.