WO DIE NACHKOMMEN BRECHEN

JETZT NAHE ENTSPRECHEND UNSEREM HERZEN
WIR KNIRSCHEND KLAR WÜNSCHEN EINE
NEIGET ZU DER WELLE SILBERSCHEIN
EINE NACH DER ANDEREN KOMMEN
HIMMEL UND GRÄSER WOGEN
DAS STEINWASSER HAT ALLEN ZEIT RINNEN LASSEN

UND IHRE FLÜGEL FUNKELN SCHON
KÖNNTE SIE DIE MENGE HALTEN
DIE GESPINSTE EINES MÄDCHENS
HEUTE ABER SCHLÄFT SIE
VOR DEN GERÜCHEN DER FREMDEN
WEIT ÜBER DIE GIPFEL WEHT DER DUFT

HIER WÄCHST NICHTS ALS UNKRAUT
SCHNEIDENDE KANTEN AM HALTGEWOHNTEN FELSEN
SCHWINGT DIE FLÜGEL UMSCHWEBT
HEILIG ACHTEN WIR DIE GEISTER
TAUSEND BLUMEN WERDEN MIT IHR ZIEHEN
SCHNEE UND EIS ZERSCHMILZT IN LAVAFLUTEN

< Neuer Versuch >


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.