GEEHRT DURCH DIE LEUTE

WO SICH FRÜHES TAGESLICHT ZEIGT
LERNST ES ENDLICH DICH ZU FÜGEN
DIE ILLUSION DER FREIHEIT
NUN REGET SICH DER VÖGEL SCHREI
NICHTS ERKLÄREN DIE RISSE EINES BEFLECKTEN KLEIDS
ENTLANG DER HÖHENLINIEN ZU SAMMELN

NICHT NACH DEN STEINEN DER STRASSE
EIN WIND GREIFT DIE GRÄSER AN
VON ALLEM WACHSEN SCHÖNER WERDEN
UND SIE TRÄGT SIE KURZ ENTSCHLOSSEN
AM FRUCHTBAREN ACKER IST DER TAG
DER FLUSS DER ZUM MEER FÜHRT

WO DIE FARBE DER BERGE DAS GRAU IST
IN UNSERER EINSAMKEIT
OB IHRE WANGEN IN DIESER WEISE GEMALT SIND
ALLES FREILICH TRÄGT MAN SOBALD ES EINTRITT
UND ALLE DICHTER SINGEN UM DUKATEN
ER SCHRÖPFT DAZU DIE TASCHEN LEER

< Neuer Versuch >        


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.