ODER WÄRE WIE DIE WOLKE

DER ZWECK DES FRÜHLINGS AUSZUFALLEN
NOCH BLEIBEN WIR ZURÜCK
MIT BLANKER WAFFE VIELLEICHT
ZISCHT UND SCHMÄHT DEN ALTEN SÄNGER
WO KEINE WÖRTER SIND IST KEIN GESPRÄCH
OBGLEICH DER HERBST SCHON OFT GEKOMMEN

SCHWARZ IST DIE NACHT ES KRACHT DAS EIS
DIE RIESELNDEN MASSEN FLÜSTERN
DURCH DER DÖRFER MUNTER LEBEN
NACH HERBST SEHNEN SICH EIS UND SCHNEE
ENDLICH WERDEN WIR WACH
DAS EWIGE REGT SICH FORT IN ALLEN

EIN SPIEGEL NICHT FÜR JEDES BILD
DIE SEELE FLIEGT SO WEIT DER HIMMEL REICHT
VERMUTLICH HAT SCHARFSINN IHN ERBLINDEN LASSEN
AN DEN RÄNDERN DER TAUSEND WEGE
DRAUSSEN WIRD ALLES WEISS
WESTLICH VON DEN SCHALLENDEN SONNENAUFGÄNGEN

< Neuer Versuch >        


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.