DURCH DAS DÜRRE BUSCHWERK

WIRD JETZT MIT GRAU SCHATTIERT
GRÜNHINFLÜSTERNDE FINSTERE FLOSSEN
SIE SAHEN SICH AN EINEN AUGENBLICK
WIR WAREN DER REGEN IM FRÜHJAHR
WO WIR SO LANGE WAREN
DER SAND IST GLATT DAS WASSER KLAR

DER KALTE MOND GLITZERT NOCH
IN DEM ENDLOSEN LICHT DES SCHNEES
SPÄTER GIBT ES WIEDER BLUMEN
WIR STEHEN NEBENEINANDER
EIN GETÖSE DAS WIR HÖREN HIER OBEN
WAS SCHÖN IST AUF DIESER WIESE

UND ZERFLIESST ZU WASSER GLEICH
SPRECHEN DEN TON EINER MORGENGLOCKE
ALLE IHM GRÜFTE FRÜHEN REIZLOS
UND DIE APFELBÄUME AUF BEIDEN FLANKEN
WOLKEN ÜBER DEN KLIPPEN
OHNE MISSTRAUEN VON DEN LIEDERN

< Neuer Versuch >        


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.