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Hypertext soll ja im Gegensatz zum flachen Text, eine Ausweitung der Sinneswahrnehmungen, Einbeziehung von assoziativen Elementen usw. sein, d.h. wohl auch der Gehirnfunktion des Menschen etwas naeherkommen. Nach mehrjaehriger Arbeit mit HTML muss ich allerdings feststellen, dass Hypertext doch sehr maschinell ist und die Assoziationen im biologischen Gehirn doch auf eine ganz andere Art funktionieren. (Wie weiss ich auch nicht, aber auf jeden Fall nicht hypertext-aehnlich.) Bei mir ging das schon so weit, dass ich nachts in spitzen Klammern getraeumt habe. Mein Zwischenfazit ist deshalb, dass Internet fuer mich ungesund ist. (z.B. Abschaltschwierigkeiten, Nervositaet, Einschlafschwierigkeiten etc.)
Um es mal radikal zu formulieren: Internet ist unmenschlich.



Richard Molke in einer Zuschrift zu Oliver Gassners Beitrag
http://wettbewerb.ibm.zeit.de/teilnehmer/gassnero/