KUNST KANN MAN NICHT KENNEN

WIR WOLLEN EIN GÖTTLICHES LIED SINGEN
TAUSEND FARBEN WO SIND DIE PASSWEGE
WO JEDER TON EINEM GEHÖRT
HIER FÜHRT EINE BLAUE LEITER
DURCH DAS TOR DER FEUERREITER
DAS ABENDROT BLEIBT AN DEN KÄMMEN ZURÜCK

JEDE GEWEHRREIHE EIN GEDANKE
ÜBERALL FÄNGT LAND AN
VERSPÄTETE KOMMEN NACH HAUSE
DIE SONNENBLUMEN LEUCHTEN AM ZAUN
NUR DIE ZECHER WAREN ZU JEDER STUNDE SO
AUF EINER TAFEL VERZEICHNET WIRD

VERSUNKEN IST DER TAG IN PURPURROT
DENN IN HOFFNUNGSLOSER TRAUER
IN DEM ENDLOSEN LICHT DES SCHNEES
NACH DEN GESICHTERN DUNKELBRAUN
KEIN TON UND KEIN SCHATTEN
NOCH WERDEN WIR WIE UNGEFÄHR

< Neuer Versuch >        


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.