EIN LENZ DER WEISSEN WOLKE

WIR SANGEN NACH DER MELODIE DES WINDES
EINEN EWIGEN ABSCHIED GEBEN
WIR SCHERZEN JETZT
SO ENDETEN DIE TAGE
HEUSCHRECK GEFÄHRTE DOCH KLARE
WALDVÖGEL ZWITSCHERN UND FLÖTEN

DA AUGE GLÜHEND GROSS DIE ZÜGE TRAF
FAST ZU SCHWER AM BUSEN WURDE
WIE EIN FRÜHLINGSTAG VERBLÜHT
KÄLTER UND KÄLTER WUCHS
UNSEREN JUNGEN UND MÄDCHEN DAS LIED
DER SOLCH GESCHIEHT BLAUEN KÖNNTE

UND SIE SENKTE TIEF IHR HEISS GENICK
SO WILL MAN OFT UND KANN DOCH NICHT
DER KALTE MOND GLITZERT NOCH
HIER WÄCHST NICHTS ALS UNKRAUT
PLÄTZE NOCH HINAB WILLIGER STEILEN
DER HERBST WIRD NOCH EINMAL KOMMEN

< Neuer Versuch >        


Ein Text aus tausend: Die Verspätung des Frühlings. Eine selektive Zusammenfassung. Eine Demonversion für Martina Kieninger.